Accessibilité des musées d'Angers
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Das 20. Jahrhundert

Die Ausstellungssäle vermitteln einen Einblick in die Kunst des 20. Jahrhunderts.

Die Moderne wird von der Farbe beherrscht


Um die Jahrhundertwende und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird die Malerei durch neue Strömungen geprägt. Die Farbe ist eines der Elemente der Moderne. Maurice Denis, die führende Persönlichkeit der Nabis, illustriert dies mit seinem Gemälde Saint Georges aux rochers rouges [Der heilige Georg am roten Felsen]. Der erste Saal ist jedoch dem Werk des relativ unbekannten angevinischen Künstlers Mérodack-Jeaneau gewidmet, der zuerst der symbolistischen Bewegung und dann den Fauvisten angehörte. Er spielte eine wichtige Rolle in der Kunstszene um 1900 und das Museum bietet dem Besucher eine eindrucksvolle Gemäldesammlung des Malers: L’Ecuyère verte [Die grüne Reiterin], La danseuse jaune [Die gelbe Tänzerin], la Montreuse de singe [Die Affenvorführerin], La créole au perroquet [Kreolin mit Papagei]…

Zeitgenössische Tendenzen


Die folgenden Säle zeugen von dem Bestreben des Museums, eine Sammlung der Werke zeitgenössischer Künstler zusammenzustellen. Diese Tendenz wird sich im Laufe der Jahre weiter entwickeln. Einige der Werke wurden im Anschluss an Wechselausstellungen erworben, die vom Musée des Beaux-Arts ausgerichtet wurden.

François Morellet


Ein Saal ist dem Franzosen François Morellet (geb. 1926) gewidmet, der sich durch seine geometrische und minimalistische Kunst auszeichnet. Der Künstler lebt in Cholet in der Umgebung von Angers.
Seit der Neueröffnung des Museums im Jahr 2004 wurden in einem Saal Werke dieses Künstlers und anderer Maler derselben Tendenz präsentiert. Die Exponate vermittelten einen Überblick über den Werdegang des Künstlers von den geometrischen Frühwerken (1950) bis zu den Variationen der Kreiszahl Pi (Anfang 2000).
Heute ist dieser Saal dank des Neuzugangs von zwei Werken aus Perioden, die bisher noch nicht vertreten waren, allein diesem Künstler gewidmet: eine Arbeit aus dem Jahr 1972, „3 trames de grillage 0° 30° 60°”, und eine aus dem Jahr 1988 aus Serie der Défigurations, „Matisse défiguré”(La Danse).
Diese Sammlung wurde 1986 noch durch die Leihgabe „Géométree n° 106” des Fonds régional d’art contemporain (Frac) der Region Pays de la Loire ergänzt.
Die Außenwand des Museums ziert das Werk „π piquant de façade 1 = 12°”, oder π 12, aus dem Jahr 2006, das der Künstler dem Museum schenkte und das von seinem Interesse für Installationen im Freien zeugt. Das Werkensemble reicht von 1952 bis 2005 und bietet ein relativ vollständiges Panorama dieses herausragenden zeitgenössischen französischen Künstlers.

Daniel Tremblay


Der letzte Saal auf diesem Stockwerk ist eine Hommage an das Werk des frühzeitig gestorbenen angevinischen Künstlers Daniel Tremblay, von dem das Museum eine umfangreiche Sammlung besitzt. Er entwickelte ein einzigartiges Werkensemble aus trivialen Gegenständen und unterschiedlichen Materialien, die er durch ungewöhnliche Verbindungen entfremdete und miteinander verknüpfte: Sans titre [Ohne Titel] (Zwei Profile und zwei Krähen))
In den beiden anderen Sälen werden wechselweise Werke präsentiert, die das Musée des Beaux-Arts im Anschluss an Ausstellungen erwarb. Im ersten Saal sind abwechselnd die Monochrome von Katsuhito Nishikawa und Gemälde von Robert Malaval, Charles-Christopher Hill oder Bernard Moninot zu sehen.
Der zweite Saal präsentiert Jan Voss, Alain Kirili, Francis Limérat, Edward Baran, Philippe Cognée oder Jean-Pierre Pincemin, Sans titre.

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