Accessibilité des musées d'Angers
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Hôpital Saint-Jean
Hôpital Saint-Jean
Cloître
Cloître
Bâtiment de l'ancien orphelinat
Bâtiment de l'ancien orphelinat

Der Ort

Das Krankenhaus Saint-Jean, ein bemerkenswertes Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert, beherbergt seit 1967 die berühmte Tapisserie Le Chant du Monde [Gesang der Welt] von Jean Lurçat (1957-1966). In dem ehemaligen Waisenhaus (17. Jahrhundert) werden vor allem die Werke der Schenkungen von Lurçat, Thomas Gleb und Josep Grau-Garriga präsentiert.

Die Sammlungen des Musée Jean Lurçat et de la tapisserie contemporaine werden im ehemaligen Krankenhaus Saint Jean und im ehemaligen Waisenhaus präsentiert

das Krankenhaus Saint Jean

Das Krankenhaus Saint Jean, eines der schönsten Beispiele der westfranzösischen Gotik, gehört zu den wenigen gut erhaltenen Spitaleinrichtungen des 12. Jahrhunderts; es zählt heute zu den außergewöhnlichen Denkmälern der Stadt Angers.

Die Giebelwand wird durch breite Strebepfeiler gegliedert. Die Baumaterialien sind charakteristisch für die Gegend: für den Sockel wurde Schiefer und für den übrigen Bau wurde Kalkstein verwendet. Im 17. Jahrhundert wurde vor dem Tor ein überdachter Gang errichtet. Der heutige Eingang führt direkt in den Krankensaal aus dem 12. Jahrhundert.

Die elegante, sorgfältige Ausgestaltung des Innenraums bildet einen Kontrast zu der kraftvollen, streng anmutenden Fassade.
Der geräumige Krankensaal ist 60 m lang und 22,50 m breit. Der dreischiffige Saal besitzt ein für die Gegend des Anjou charakteristisches gotisches Gewölbe im sogenannten Plantagenet-Stil. Beachtenswert ist die Apotheke aus dem 17./18. Jahrhundert, in der Keramiken aus jener Epoche und ein bemerkenswertes Theriakgefäß aus Zinn von einem angevinischen Künstler zu sehen sind.
Das Krankenhaus Saint Jean umfasst heutzutage einen geräumigen Krankensaal, einen Kreuzgang und eine Kapelle, etwas abseits des Spitals befinden sich die Kornspeicher und Keller.
Krankensaal und Kreuzgang sind der Öffentlichkeit zugänglich, Keller und Kornspeicher werden für Empfänge genutzt.

Der Kreuzgang stammt wie auch der Krankensaal aus den 1180er Jahren, nur der Südflügel entstand erst im 16. Jahrhundert. Die Kapelle (kann nicht besichtigt werden) ist aus dem 13. Jahrhundert.

Das ehemalige Waisenhaus

Das ehemalige Waisenhaus (17. Jahrhundert) wurde 1986 renoviert und gehört auch zum Musée Jean-Lurçat. Nur an der Fassade ist noch der ursprüngliche Baustil auszumachen; die Innenräume wurden von Grund auf modernisiert.

Seit 1967 wird in dem ehemaligen Krankensaal Der Gesang der Welt von Jean Lurçat (1957-1966) präsentiert.

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