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Grau-Garriga dans son atelier

Josep Grau-Garriga

(Sant Cugat del Valles, 1929 – Saint-Mathurin sur Loire, 2011)

Der katalanische Künstler Grau-Garriga lässt sich im Anschluss an die Ausstellungen, die er anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums der französischen Revolution 1989 in Angers organisiert hatte, an der Loire in Saint-Marthurin nieder.

Er findet hier die idealen Voraussetzungen für sein Schaffen: ein geräumiges Maleratelier, eine Scheune als Tapisserie-Werkstatt, stimmungshafte Lichteffekte an der Loire, die Nähe zu seiner Familie.

1999 beginnt Grau-Garriga einen Tapisseriezyklus zum Leben der Bauern, ihrem Alltag, Kindheitserinnerungen, Gerüche, Landschaften (Gent del Camp, Amb o sense fruit, Aspre-tendre, etc…)

Er knüpft Kontakt zur Stadt Angers, die sich für die herausragende Arbeit des Künstlers interessiert. Man plant eine Ausstellung zum künstlerischen Schaffen Grau-Garrigas der letzten zehn Jahre (1990-2000).

Im Jahr 2002 werden im Musée Jean-Lurçat et de la tapisserie contemporaine die Webarbeiten des Künstlers, in der Abtei Le Ronceray die religiösen Gemälde und im Saal Chemellier die Porträts präsentiert; gleichzeitig entsteht im Musée de Beaufort-en-Vallée eine „In-situ” Kreation.
Der Verlag „Cercle d'art” widmet ihm eine Monografie (Texte von Gilbert Lascault).

Im Anschluss an diese Ausstellungen schenkt Grau-Garriga der Stadt Angers das Werkensemble des Saals „Paquebot”. Die Schenkung umfasst vier monumentale Tapisserien und zwei Zeichnungen zum Werkzyklus der Kindheit des Künstlers in Katalanien: Landleben („Aspre-dolc”, „Amb o sense fruit”), Huldigung an seine Eltern („Al padre” und „Al madre”) und an Mann und Frau („Home” und „Dona”).

2010 werden seine Zeichnungen in der grafischen Abteilung des Musée des Beaux-Arts ausgestellt. Kurz vor seinem Tod im Jahr 2011 wird im Rahmen einer Ausstellung zur katalanischen Tapisserie im Musée Jean-Lurçat et de la tapisserie contemporaine seine historische Bedeutung hervorgehoben.
Im selben Jahr wird der Künstler damit beauftragt, ein von Wandgemälden und textilen Werken bekröntes Fenster für die zweite Eingangstüre der Kirche von Saint Mathurin sur Loire anzufertigen. Er wählt das Thema „Frieden” und „Öffnung zur Welt”. Die Porte de la paix [Das Friedenstor] kann seit Februar 2012 bewundert werden.

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