Accessibilité des musées d'Angers
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Thomas Gleb

Thomas Gleb dans les années 60
Thomas Gleb dans les années 60
"L'Alliance", vers 1978
"L'Alliance", vers 1978
"Zohar", vers 1970
"Zohar", vers 1970

(Lodz, 1912 – Angers, 1991)

Der Werdegang von Thomas Gleb ist eng mit der Stadt Angers verbunden. 1965 lässt Pierre Carton, der die Tapisserie-Werkstatt der Ecole des Beaux-Arts leitete, seine Studenten nach Entwürfen von Gleb weben. Das Jahr 1968 bildet den Auftakt einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Gleb und der ersten Tapisserie-Werkstatt von Angers (ATA). 1987 wird im Musée Jean Lurçat et de la tapisserie contemporaine eine große Gleb-Ausstellung organisiert. 1998 lassen sich Thomas und Maria in Angers nieder. Die Ausstellungn La tapisserie patrie de Thomas Gleb, die 1990 im Saal Chemmelier in Angers präsentiert wird, vermittelt eine Vorstellung von der großzügigen Schenkung, 24 Tapisserien und 11 Skulpturen, die dem Museum zukommen wird. 1991 wird ein ständiger Ausstellungsraum für das Werk Glebs eröffnet. Der Künstler stirbt 1991.

1992 wird die Ausstellung der Gleb-Schenkung in der Abtei von Le Ronceray durch den „Fonds angevin” (Webarbeiten der Ecole des Beaux-Arts, Ankäufe des Museums, Schenkung der ATA) ergänzt. Zwei Jahre später wird im Gleb-Saal des Museums eine Ausstellung der Zeichnungen des Künstlers präsentiert und ein Gedichtband von Gleb „Le livre des naissances” (in Zusammenarbeit mit Elizabeth Gardaz und Anne Zali) herausgegeben.


Als Jean Kalman, Glebs Sohn, 1998 die Archive seines Vaters dem Museum übergibt, beschäftigt sich eine Gruppe von Wissenschaftlern mit dem Bestand, der 2001 im Rahmen der Ausstellung - "Gleb nouveaux visages" -,im Museum präsentiert wird. Das Publikum hat Gelegenheit, die vielfältigen Facetten des Künstlers zu entdecken: Malerei, Skulpturen, Architektur, Schriften, Tapisserien…


2004 folgt eine neue Schenkung von Jean Kalman bestehend aus 101 Werken, darunter 9 Zeichnungen, 17 Gemälde, 23 Skulpturen, ein Tapisserie-Karton und eine Keramik. Seitdem sind den Werken von Thomas Gleb im Musée de la tapisserie contemporaine drei Säle gewidmet. Zu den bedeutendsten Werken gehören Shabatt [Shabbat], Coq dominateur oder Les tables de la Loi [Die Gesetzestafeln].
Im Jahr 2012 stellte die Ausstellung Sacré Blanc ! Hommage à Thomas Gleb im Musée Jean-Lurçat et de la tapisserie contemporaine dem Werk Glebs die Arbeiten von rund fünfzig zeitgenössischen Künstlern gegenüber, die sich dem Thema der Farbe Weiß und dem Geistigen in der Kunst widmeten.

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